Das Medienmonopol. Part 2

Autor - M.A.Verick, Verursacht - 03.02.2006, Ansichten - 2653, Kommentare - 0

I.

Wie sich ein weltweites Medienmonopol gut getarnt strukturieren laesst


Wer die Entscheidungen der Masse kontrollieren moechte, muss deren Wissen kontrollieren.
Nur Informationen, die auch erhaeltlich sind, koennen Entscheidungen beeinflussen.

So wird ein Monopol gesichert, das es "ueberhaupt nicht gibt"

Glaeubige werden einwenden, dass es kein Medienmonopol geben koenne, da Kartellgesetze eine derartige Machtkonzentration verhindern wuerden. Zutreffend, sofern ein Monopolist den Weltmarkt offen und offiziell kontrollieren moechte (z.B. Microsoft) und die Monopolambitionen bekannt sind.

Monopolabsichten lassen sich aber auch problemlos verschleiern bzw. ueber verschiedene Rechtsbereiche diskret so strukturieren, dass nationale Kontrollbehoerden keine Gesetzesverletzung erkennen koennen.

Im Extremfall lassen sich kritische Beamte in den Behoerden durch folgsame Marionetten austauschen, d.h. die Kontrollbehoerden genauso kontrollieren wie die gesetzgebenen Politiker (s.o).

Die einzigen Vorausetzungen die noetig sind, um sich ein weltweites Medienmonpol zu sichern, sind
- ausreichend Kapital (und)
- Machtgier.

Alles andere ist nur ein Strategiespiel, das im Prinzip auch jeder Gebrauchtwagenhaendler und Kneipenbesitzer beherrscht, der sein Vermoegen auf seine Frau uebertraegt und so offiziell nicht mehr "Eigentuemer", also nicht mehr haftbar, ist. Nicht Neues und ueberhaupt nicht kompliziert !

Wer ein Medienmonol etablieren moechte, muss es nur aehnlich machen. Anstatt Beteiligungen an Medienhaeusern im eigenen Namen oder im Namen einer Holding zu halten, werden Strohmaenner, Treuhaender, Partner, Banken, Investmentsfonds, Auslandsfirmen, Stiftungen, Rechtsanwaelte etc. so ueber verschiedene Ebenen zwischengeschaltet, dass letztendlich keine Zuordnung der Beteiligungen mehr moeglich oder diese einer Marionette, einem Strohmann gehoeren, der in keiner nachweisbaren Verbindung zum Drahtzieher steht.

Das Kapital wird entweder ueber mehrere diskrete und vorallem internationale Investmentfirmen bei einem IPO (Aktienausgabe) ganz offiziell zur Verfuegung gestellt (um die Mehrheit zu erwerben) oder diskret als Darlehen bzw. stille Beteiligung (z.B. getarnt ueber eine anonymisierte Stiftung aus Liechtenstein).

Seit Herbst 2003 konzentriert sich die offizielle Kontrolle der meisten Medienbeteiligungen in den "zivilisierten Nationen" der "internationalen Gemeinschaft" auf nur fuenf Medienriesen:

  • AOL Time Warner

  • Viacom

  • NBC Universal

  • Bertelsmann (und)

  • Murdoch (News Corp.)

Die internationale Internet-Stichwortsuche "Media Giants" vermittelt den aktuellen Status und informiert, welche konkreten Firmen (Film, Nachrichten, Fernsehen, Radio, Internet, Musik etc.) von den Medienriesen kontrolliert werden. Und das ist (fast) alles am Markt. Siehe dazu auch:

www.cjr.org (I want media)
www.pbs.org (Suchwort Media Giant)
www.freepress.net/ownership
www.mediachannel.org/ownership/chart.shtml
(Wenn Sie sich fuenf Minuten Zeit nehmen, finden Sie auch interessante deutschsprachige Artikel und Daten unter dem Suchwort "Medienmonopol")

Ganze FUENF Riesen diktieren also, was die Masse denken und wie sich unterhalten darf. Sollte das nicht bereits misstrauisch machen ? Scheint es wirklich so unmoeglich, dass die Hauptaktionaere bzw. Entscheidungstraeger dieser fuenf Medienriesen ein gemeinsames Ziel/Ideologie verfolgen bzw. den gleichen Drahtziehern dienen ?

Wer fragt schon, wer diese Medienriesen letztendlich tatsaechlich mehrheitlich kontrolliert ? Wer will wirklich wissen, ob die Haeuser (auch inhaltlich) mit einander in Konkurrenz stehen bzw. gleichgeschaltet sind ? Sicher nicht wenige. Aber die kritischen Stimmen sitzen nicht in den Medienhaeusern, koennen folglich von der Masse nicht gehoert werden. Der Masse wird Konkurrenz suggeriert.

Als offizielle "Haupt"-Aktionaere finden sich (wenn ueberhaupt) schwer durchschaubare, international orientierte Grossunternehmen, einige Familien, Banken, Stiftungen, Investmentsfonds, Spekulanten, Auslandsfirmen etc... Hin- und wieder kommt es auch zu Uebernahmekaempfen und Streitereien, die aber immer auf Aktienpakete begrenzt sind und niemals inhaltliche Fragen beruehren. Die Tendenz ist eindeutig: Immer mehr Medienbeteiligungen werden auf immer weniger Medienhaeuser konzentriert.

Ist es moeglich, dass diese "Eigner" - wenn sie ein Gesicht haben und nicht nur profillose Holdings sind - nur (superreiche) Vorturner sind, um die tatsaechlichen Drahtzieher zu verschleiern, oder, wenn doch finanziell unabhaengig, von den Zielen der Drahtzieher ueberzeugt sind und entsprechend handeln ?

Die offiziellen, finanziellen Beteiligungen an Medienkonzernen und Aktienmehrheiten sind daher nicht besonders aussagekraeftig. Diese lassen sich schliesslich strukturieren oder auf verschiedene Treuhaender verteilen, um so eine Mehrheit zu verschleiern.

Wenn jemand z.B. annimmt, der Medienriese Bertelsmann GmbH sei eine typisch deutsche Firma aus dem harmlos provinziellen Guetersloh, vergisst, dass zumindestens ein einflussreicher Anteilseigner (25%) das internationale Investmenthaus Groupe Bruxelles Lambert ist, das die Beteiligung entweder im eigenen Namen haelt - oder diskret im Namen eines Klienten.

Will sagen: Wer anonym bleiben moechte, kauft sich zunaechst z.B. eine oder mehrere kleine Banken oder Investmentfirmen, um diese dann ueber neutrale Dritte die Beteiligung an dem Medienriesen halten zu lassen, und so als Drahtzieher nicht in Erscheinung zu treten.

Das wusste Old Rothschild schon vor rund 150 Jahren. Schliesslich investierte er nicht im eigenen Namen in den USA, sondern schub Rockefeller und J.P.Morgan als "diskrete Partner" vor. Seine offiziellen Repraesentanten wurden dann das Bankhaus Warburg und Jacob Schiff als Chef der Investmentbank Kuhn, Loeb & Co.. Warum sollte das heute anders sein ? Auch heute investieren Sir Evelyn de Rothschild (in Grossbritannien), sein Bruder David de Rothschild (in Frankreich) und andere Familienmitglieder nicht im eigenen Namen, sondern u.a. ueber die diskrete Holding Concordia. Concordia kontrolliert die Rothschild Continuation Holding. Continuation ist Hauptaktionaer der allgemein bekannten Bank NM Rothschild. Anteile, die im Namen von Treuhaendern oder weiteren diskreten Holdings gehalten werden, bleiben unbekannt.

Bei Bertelsmann ist es aehnlich: 57.3% an Bertelsmann werden von der Bertelsmann Stiftung gehalten. Der Familie Mohn gehoeren 17.3%. Das Stimmrecht liegt zu 75% bei einer Verwaltungsgesellschaft und zu 25% bei Bruxelles Lambert.

Anstaendige Menschen sehen so nur die engagierte Israelunterstuetzung der Bertelsmann Stiftung. Aber das sei auch das Mindeste, das ein deutsches Grossunternehmen dem heiligen Land schulde... Und kann diese Schuld wirklich jemals vollstaendig beglichen werden ? Oder ist sie jederzeit auf Neue einforderbar ?

Treuhaender,Strohmaenner und stille Partner

Jede Interessengruppe, die anonym bleiben moechte, bedient sich akzeptierten Vorturnern (Frontmaenner, Treuhaender, Marionetten), um eigene Monopolinteressen zu verdecken und Risiken auszuschliessen. Mit dem notwendigen Kapital ausgestattet werden diese offiziell im eigenen Namen und Interesse, inoffiziell aber im Sinne der Drahtzieher aktiv. Wer aus dem Ruder laeuft, kann sterbenskrank werden oder so depressiv, dass Selbstmord die einzige Loesung zu sein scheint.

* Der britische Medienlord Robert Maxwell, Geburtsname: Ludvik Hoch, ist ein gutes Beispiel. Sein Kapital stammt aus einer legendaeren Offshore-Geldquelle via anonymer Liechtenstein Stiftungen. Vor einigen Jahren ist der Medienboss dann angeblich von seiner Yacht gefallen und ertrunken.

* Eine schnelle Tycoon-Karriere garantierte sich auch Viacom-Chef und Mehrheitsaktionaer Sumner Redstone, Geburtsname: Murray Rothstein. Im zweiten Weltkrieg noch Mitglied des militaerischen Geheimdienstes der USAmerikaner, sammelte der ehemalige Rechtsanwalt schon bald wie ein Wilder Medienbeteiligungen. Heute ist er neben Rupert Murdoch einer der "Macher" im Mediengeschaeft.

* Sehr interessant ist der Australier und Satelliten-TV-Tycoon Rupert Murdoch mit seiner, an der Boerse von Sydney notierten, News Corp.. War z.B. Murdochs schneller und steiler Aufstieg nur mit der finanziellen Hilfe von Harry Oppenheimer* (Anglo-American und DeBeers Gold und Diamantenkartell), Edgar Bronfman, Sr. (Seagram Mediengruppe und Vorsitzender des Juedischen Weltkongresses), Armand Hammer und den Rothschilds moeglich, oder ist nur die Programmgestaltung auf dem niedrigsten gemeinsamen Nenner der Masse (vergl. BILD) fuer seinen Erfolg verantwortlich ? Ganz offiziell ist der Rothschild Investment Trust als Grossaktionaer der News Corp. mit einem eigenen Direktor im Vorstand des Medienriesen vertreten.

Und wie denkt Medienkoenig Rubert Murdoch ? Unabhaengig und politisch neutral, als Newsman ganz den Fakten verpflichtet ? Selbstverstaendlich. Er spricht gerne von “my faith and News Corporation's faith in the integrity and worthiness of the Zionist undertaking” (Kissing The Boots Of A Media Goliath by Norman Solomon, Creators Syndicate). Uebersetzung: "mein Glaube und der Glaube der News Corporation ("seiner" Firma) an die Redlichkeit und Wuerdigkeit des zionistischen Vorhabens".
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*Verschwoerungstheoretiker wissen ausserdem: Oppenheimer war das Frankfurter Bankhaus bei dem Old Rothschild zunaechst eine Banklehre absolvierte und bis zu seiner eigenen Bankgruendung als Gesellschafter taetig war. Beide Bankhaeuser sind auch heute noch freundschaftlich und geschaeftlich verbunden.
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* Die Meisten kennen Edgar Bronfmann als Vorsitzenden des Juedischen Weltkongresses.

Auch bekannt ist vielen die gute geschaeftliche und familaere Verbindung zu den Rothschilds: Bronfmans erste Frau, Ann Margret Loeb, ist die Tochter des deutsch-juedischen Hauptgesellschafters einer der einflussreichsten Wall Street Banken (damals bekannt als Loeb, Roades & Co.). Unter dem Firmennamen Kuhn, Loeb & Co. waren die Loebs zusammen mit den Rothschilds fuer die Gruendung der US Zentralbank Federal Reserve verantwortlich. Alle Kinder und Erben von Old Bronfman (z.B. sein Sohn und heutiger Medienmacher Edgar jr.) stammen aus dieser Ehe, die 1973 geschieden wurde.

Die offiziellen Gruender und Hauptaktionaere der privaten US Bundesbank (Federal Reserve, FED) waren 1913 die Rothschild Bank (London, Paris), Lazard Brothers Bank (Paris), Israel Moses Seif Bank (Italien), Warburg Bank (Amsterdam, Hamburg), Lehmann Bank (New York), Kuhn Loeb & Co. Bank (New York), Rockefellers Chase Manhattan (New York) und Goldmann Sachs Bank (New York). Siehe "Haende weg von diesem Buch" (Jan van Helsing) und "Banken, Brot und Bomben II" (Stefan Erdmann), beide vom www.amadeus-verlag.com.
Andere Quellen nennen nur die sieben Bankiers Rothschild, Warburg, Rockefeller, Schiff, Harriman, Vanderlip und Morgan. Lassen Sie sich nicht verwirren. Banken mergen oder aendern ihren Namen, die Drahtzieher-Familien im diskreten Hintergrund bleiben aber gleich. Jacob Schiff war z.B. Praesident von Kuhn, Loeb & Co. und seit 1916 auch Vorsitzender der "Zionistischen Bewegung in Russland".
J.P.Morgan und Rockefeller sind und waren Rothschilds Treuhaender in den USA. Deren Nachkommen kontrollieren auch heute noch diskret -und neutral hinter den Namen der US amerikanischen Grossbanken Chase Manhattan und Citibank verborgen- 52.86% aller Anteile der New Yorker Federal Reserve FED, die wiederum in den restlichen 11 FED-Filialen in den USA das Sagen hat (1997, Eric Samuelson), heute bekannt als J P Morgan Chase und Citi Group.
WICHTIG: Die US Bundesbank gehoert also nicht etwa dem US Staat oder der Regierung, sondern einigen privaten Eigentuemern, den o.a. Banken und ihren Hintermaennern. Das ist auch in anderen Laendern nicht anders, z.B. sind die deutsche Bundesbank und die Bank of England in Privatbesitz. Wenn ein Staat Schulden hat, dann nicht bei sich selber, sondern i.d.R. bei seiner Bundes-/ Zentralbank, und damit bei den Eigentuemern der Zentralbank. Und genau diesen werden jaehrlich Steuer-Millarden an Zinsen gezahlt. Wer hier aufklaeren moechte - Business Schools und Universitaeten wissen bzw. verraten nichts -, wird nicht selten ganz schnell in die antisemitische Ecke gestellt. US Praesidenten, die die USA aus der Kontrolle der Bankiers befreien, z.B. Kennedy, und deren Kreditangebote ablehnen wollten, z.B. Lincoln, wurden von "Verrueckten" ermordet.


Bronfmans Schwager Baron Alain de Gunzburg stammt aus einer juedischen Bankiersfamilie, die 1830 von den Habsburgern geadelt wurde. Baron de Gunzburg ist mit den Pariser Rothschilds verwandt sowie ueber "seine" Bank Louis Dreyfus und dem Bankhaus Worms geschaeftlich verbunden (z.B. Club Med). Seit 1976 sass de Gunzburg im Vorstand bei Bronfmans Seagram.

Kaum bekannt, aber ein Klassiker, ist auch sein Einfluss, und jetzt seines Sohns, Edgar Bronfman Jr auf die Massenmedien ueber ihre Firmen Seagram und Cemp Investments sowie zusammen mit bzw. im Namen von Schwiegerdaddy Loeb und seinen Bank- und Investmentkontakten (u.a. MGM, Paramount Pictures). Seit den Siebzigern wurde auch in Rohstoffe (vorallem Oel) investiert.

Die Bronfmans machten ihr Vermoegen urpruenglich mit einem zwei Tage alten "Whisky"-Gemisch (normal 6 - 12 Jahre), das waehrend der US Prohibition unter den Namen Johnny Walker (Orginal Johnnie Walker) und Glen Levitt (Orginal Glenlivet) von Kanada in die USA geschmuggelt wurde. Glaubt man Peter C. Newman's "Bronfman Dynasty (the Rothschilds of the New World)", ISBN 0-7710-6758-5, wurden so USD 500.000 monatlich verdient. Nicht schlecht fuer 1920 - 1930. Diese Profite waren natuerlich nur auf Grund der restriktiven US Gesetze (Alkoholverbot) moeglich, die den Tod von 34.000 Amerikanern garantieren, die sich mit minderwertiger Schmuggelware vergifteten, sowie 2.500 Gangster, die sich gegenseitig abknallten, um sich Vertriebsmonopole zu sichern, plus 500 Polizisten, die im Kampf gegen die Kriminalitaet erschossen wurden. Ein boeser Mensch, wer hier Parallelen zum "Kampf der Drogen" erkennen will, oder gar unterstellt, dass derartige Kontrollgesetze von Marionettenpolitikern im Nebel der Medienhysterie erlassen werden, um einigen Insidern hohe Monopolgewinne zu garantieren.

Im Namen der von Bronfman kontrollierten und kanadischen Spirituosenfirma "Seagram" wurden mit Hilfe guenstiger Finanzierungen solange diskret Medienbeteiligungen gekauft bis der "harmlose" Spritladen das zweitgroesste Medienhaus der Welt war (den groessten Einfluss hat weltweit die Mediengruppe AOL Time Warner (CNN, Warner Brothers, Time Magazin etc.- siehe oben, an dem Seagram natuerlich auch als Grossaktionaer beteiligt war). Fuer diskrete Beteiligungen war Bronfmans Cemp Investments verantwortlich.

Gleichzeitig kaufte ein franzoesischer Abwasserentsorger weltweit wie wild Medienbeteiligungen (u.a. Universal) unter dem lebensfrohen, freundlichfrischen Firmennamen Vivendi Universal. Manager Jean Marie Messier wird (von den Medien) als unternehmerisches Genie gefeiert. Vivendi Aktien explodieren im Kurs. Der hohe Wert der eigenen Aktien erlaubt Vivendi Universal den Kauf eines Grossteils der Seagram-Beteiligungen, den die Bronfmans zu Top-Boersenkursen 2000 mit Riesengewinn abstossen.

Seitdem ging es dann - wie bekannt - mit Vivendi Universal (Seagram) steil bergab. Fallende Aktienkurse (und ploetzlich restriktive Banken?) loesen eine Liquiditaetskrise aus. Nach mehr als 80% Kursrueckgang wurde im Jahre 2002 Jean Marie Messier entlassen und von Grossaktionaer Bronfman mit Hilfe einiger Banken ein "Rettungspaket" organisiert, das u.a. den preiswerten Verkauf von Vivendi Universal (Seagram) Beteiligungen an US Medienhaeuser vorsieht. Auch soll Vivendi Universal (Seagram) (oder ein Nachfolger) an der New Yorker Boerse notiert werden, damit US Medieninvestoren direkt einsteigen koennen.

Bronfman koennte sich und seinen Freunden so mit Hilfe guenstiger Finanzierungen sehr preiswert erneut die Kontrolle von Vivendi Universal (Seagram) sichern, die natuerlich auch die zwei Jahre vorher teuer verkauften Seagramanteile enthielt. Moegliches Endergebnis nach gut zwei Jahren: Wie vorher Kontrolle der alten Seagram-Medien, aber jetzt auch die Kontrolle der Vivendi Universal-Medien plus ein Riesengewinn. Nicht schlecht fuer ein paar Telefongespraeche und Parisreisen.

Ein Grossteil von Vivendi Universal (Seagram) wurde 2003 letztendlich vom US Medienriesen NBC aufgekauft, der sich jetzt NBCUniversal nennt und zu 80% offiziell vom Multinational GE General Electric kontrolliert wird. Das duerfte den Juedischen Weltkongress allerdings nicht schmerzen, da es seit dem Verkauf von Ted Turners Medienholdings (CNN etc.) an Time Warner in den USA 1996 keine einflussreiche Mediengruppe mehr gibt, die nicht von Marionetten oder Mitgliedern des Weltkongresses kontrolliert wird. Wer es nicht glauben moechte, recherchiere selber und nenne mir eine.

Die Bronfmans sind aber scheinbar nicht nur an Medien und Alkohol interessiert: 1981 kauften sie weltweit grosse Teile der Scientology-Kirche auf. Der Grund: L. Ron Hubbard hatte mit der in seinem Bestseller "Dianetics" beschriebenen "Rueckfuehrungs-"Technik zur Befreiung von psychologischen Blockaden und Manipulationen grosse Erfolge erzielt. Erfolge, die langfristig den Alkoholumsatz und den Einfluss der Massenmedien gefaehrden konnten ? Oder hatte man Angst vor Insiderwissen, das die Rueckfuehrungstechniken offen legten ? Mit beiden war es seit dem Kauf durch die Bronfmans allerdings vorbei. Hubbard verlor die Kontrolle, zahlreiche Mitglieder stiegen aus und die Scientology wurde von den Medien zu einer "gefaehrlichen Sekte" erklaert, war also keine grosse Gefahr mehr. Die Verdummung der Massen durch Medienmanipulationen und regelmaessige Betaeubung durch Alkohol konnte ungestoert weitergehen wie vorher.

Und was musste sich Lothar de Maizier bei seinem New Yorker Besuch im September 1990 von Edgar Bronfman anhoeren ? Zitat: "Es wird ein schreckliches Ende für die Deutschen geben, sollten künftige Generationen die Zahlungen an Israel (...) einstellen. Dann wird das deutsche Volk von der Erde verschwinden." ("Die Erbschaft Moses" von Joachim Kohln, S. 3, "Harold Cecil Robinson, "Verdammter Antisemitismus", S. 119). So weiss dann selbst der Duemmste, welchen Zielen und Absichten die Bronfmans und deren "unabhaengige" Medien dienen....

* Ein weiterer interessanter Player im Mediengeschaeft ist der Israeli-Amerikaner Haim Saban, der zusammen mit Rupert Murdoch dessen Medieneinfluss (Fox, News Corp. etc.) aufgebaut hatte, sich dort aber immer diskret im Hintergrund hielt. In Deutschland machte er im Februar 03 Schlagzeilen, als er den konkursreifen Kirch Medienkonzern aufkaufen wollte. Gekauft hat er schliesslich u.a. Pro Sieben und Sat 1, den groessten Privatsender Deutschlands. In einigen deutschen Zeitungen wurde Saban komischerweise als "Aegypter" portraetiert. Der "Spiegel" (Nr. 7, 2003) kannte ihn als harmlosen Millionaer, der als Bassgitarrenspieler angefangen hatte. Na, wenn das keine Sympathien garantiert.... so einen muss man doch moegen.

Saban mag die Deutschen nicht so sehr. In der New York Times sah er Deutschland als zu "israelkritisch" (Spiegel Online 06.08.05). Das war allerdings kein Grund hier nicht richtig abzusahnen. Im Sommer 05 verkaufte er seine Anteile an Pro Sieben, Sat 1, Kabel 1 und N24 reichlich ueberteuert an den Springer Verlag. Dieser Deal sicherte seinen Hintermaennern nicht nur einen schnellen drei Milliarden Gewinn, sondern auch die Gewissheit, dass der neue Eigentuemer, jetzt "Deutschlands groesstes Zeitungs- und TV-Imperium", nicht nur wie gewollt huepft, sondern sogar springt... (folgt). Saban steigt natuerlich bei Springer als Grossaktionaer ein...
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Sollte der Deal vom Kartellamt nicht genehmigt werden, duerfen wir alle sehr gespannt sein, welcher Hampelmann (oder "unabhaengige" Firma) die Anteile dann fuer Saban und Springer offiziell uebernimmt, damit alles seine legale Ordnung hat...
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* Auch im Auge behalten sollte man den Italiener Silvio Berlusconi, dessen kleine Statur meiner Meinung nach Ursache fuer einen extremen Minderwertigkeitskomplex und so Riesenmachthunger sein koennte. Machtgeilheit und Eitelkeit sind die Voraussetzungen fuer eine perfekte Marionette... Seine Freundschaft zu Murdoch, der US-Regierung und Israel ( blinde Unterstuetzung fuer den Irakkrieg, Israel soll seiner Meinung nach EU-Mitglied werden, EU soll nicht mehr mit PLO verhandeln) oeffnet Tueren. Nebenbei kontrolliert der Kleine mit dem angeblich selbstgemachten milliardenschweren Vermoegen de facto 90% der italienischen Medien und so die italienischen Massen. Woher kam das Geld fuer die Medienuebernahmen wirklich ? - Aus der gleichen Quelle wie bei Rupert Murdoch ? - Wahrscheinlich nicht von den oft unterstellten "Mafia"-Kontakten. Sein Medieneinfluss garantierte ihm die Wahl zum Regierungschef in Italien, obwohl er vielen gebildeten Italienern eher peinlich ist, und die zahlreichen Anklagen wegen verschiedenster Wirtschaftsdelikte nicht sehr vertrauensbildend sind. Verurteilt wurde er bisher allerdings kein einziges Mal.


Viel wichtiger als die Namen moeglicher Partner oder Marionetten, die ja bei Bedarf jederzeit ersetzbar sind, ist das Prinzip. Die obige Mediengroessen, die scheinbar immer ueber ausreichend Milliarden-Liquiditaet verfuegen, deren Ursprung von kaum jemanden (in den Medien !) hinterfragt wird, und daher scheinbar unbekannt bleiben soll, kaufen im scheinbar eigenen Namen Medienhaeuser und Medienbeteiligungen. Auffallend ist auch, dass alle Mediengroessen aeusserst Israelfreundlich sind. Alle wirklich erfolgreichen Menschen haben das eben gemeinsam, nicht wahr ?

Relativ unabhaengige Medienhaeuser, die nicht verkaufen moechten, koennen durch restriktive Finanzierungen bewusst in Liquiditaetsengpaesse getrieben werden, um so einen Boersengang (und damit Einfluss fuer jeden, der sich die Aktien sichern kann), einen Verkauf (an Strohmaenner der Drahtzieher) oder einen Konkurs (und damit Einflussverlust bzw. preiswerte Uebernahme der Konkursmasse) zu provozieren.

Der Geldhahn laesst sich schliesslich immer schnell abdrehen. In der Praxis kauft ein Interessent einfach den Glaeubigerbanken des Medienhauses die Forderungen ab (oder 50.1% der Glaeubigerbankaktien) und stellt diese kurzfristig faellig. Wenn die Liquititaet fehlt, steht das Medienhaus vor dem Konkurs. Die einzige Alternative ist dann oft nur die Wandlung der Forderungen in Beteiligungen, d.h. der Interessent wird Gesellschafter mit Mitsprache- bzw. Kontrollrecht. Das so scheinbar unabhaengige Medienhaus wird insgeheim inhaltlich ins Monopol eingegliedert.

Ohne passende Finanzierung gelingt heute keine Milliardenexpansion. Wo kommt die Finanzierung her ? - Welche Konditionen muessen erfuellt sein, ausser Tilgung und Zins, denn Tilgung und Zins bieten auch sichere Staatsanleihen ? - Wer hat immer Geld gehabt und gegen hohe Zinsen verliehen ? - Wo konzentriert sich auch heute das meiste Kapital ? - Was hat das mit der Wall Street und der US amerikanischen Politik gemeinsam ?

Mittlerweile verteilen sich auch die Eigentumsanteile der 10.000 kleinen ehemals unabhaenigegen US Radiostationen auf wenige grosse Mediengruppen.

Die erfolgreichsten (und damit einflussreichsten) Filmemacher lassen sich strategisch auf eine Mediencompany konzentrieren und so finanziell kontrollieren. Niemand risikiert eigene Millionen in einer Filmproduktion, wenn er sich das Kapital auch risikolos leihen kann. Aktuelles Beispiel ist das Studio "Dreamsworks", eine Kooperation von (Ex-Disney Chef Eisner Freund) Jeffrey Katzenberg mit David Geffen und Steven Spielberg.

Eigentlich wuerde es schon reichen, nur den internationalen Vertrieb von Filmen komplett zu kontrollieren, und so nur die Filme in die Kinos, ins Fernsehen und die Videotheken zu lassen, die in die gewuenschte Richtung manipulieren. Aber warum nicht gleich auch die gesamte Produktion kontrollieren ?

Fazit: Wer das Geld hat, kann die Medien, damit Manipulationspotential und so letztendlich Macht, legal und demokratisch korrekt kaufen und diskret auf eine kleine Powergruppe konzentrieren.

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Kenner werden jetzt einwenden, dass Hollywood groesstenteils nicht von irgendwelchen geheimen "Drahtziehern" finanziert wird, sondern von den Filmfonds der deutschen Abschreibungsbranche (100% Verlustzuweisung), also von deutschem Steuergeld. Stimmt, aber die Filmfonds haben keinen Einfluss auf den Inhalt der Produktion. Finanziert wird alles, das sich gut und vielversprechend anhoert. Ein paar alte Stars und schon werden die Millionen ueberwiesen. Gleichzeitig wird kein Cent fuer deutsche Filme bereitgestellt. Diese werden ueber die staatliche Filmfoerderung notduerftig am Leben gehalten (erlauben so keine Abweichungen von der Parteilinie und kosten weiteres Steuergeld).

Natuerlich will niemand unterstellen, dass die Hollywoodelite hier Einfluss auf den deutschen Gesetzgeber und seine Hollywoodfreundlichen Steuergesetze geltend gemacht hat, um so ganz schnell und immer wieder finanziell richtig abzusahnen. Insbesondere nicht, da 50% aller finanzierten Filme zwar teuer fertig produziert, dann aber nie veroeffentlicht werden. Das kann den kreativ beteiligten Hollywoodgroessen egal sein kann, da diese sich ihr Millionenhonorar erfolgsunabhaengig sofort aus dem Budget auszahlen lassen (sollte der Film tatsaechlich unerwartet ein Erfolg werden, gibt es einen Bonus). Da hoechstwahrscheinlich niemand das fertige Produkt zu sehen bekommt und kuenstlerische Qualitaet ja sowieso eine Interpretationsfrage ist, muss das Ganze noch nicht einmal peinlich sein.

Auf den Punkt: Wer gute Kontakte zu Filmfonds hat, sichert sich z.B. ein 50 Millionen Budget fuer einen Film. 10 Millionen werden fuer das Drehbuch gezahlt (das der Hollywoodinsider selber geschrieben oder preiswert einem Taxifahrer abgekauft hat und dann teuer "ueberarbeitet". Qualitaet egal, da niemand den Film je sehen wird). Weitere 10 Millionen erhaelt der Regisseur (weil gute Namen die Finanzierung sichern, und der Regisseur ein guter Freund ist). Und fuer weitere 10 Millionen werden ein paar ausgeleierte Altstars verpflichtet (Namen, die jeder kennt, die aber schon lange keinen Erfolgsfilm mehr gedreht haben, z.B. Burt Reynolds, Jane Fonda, Grace Jones, Jessica Lang, Mickey Rourke etc.). Fuer die restlichen 20 Millionen wird dann in einem befreundeten Studio schnell der Film zusammengeschustert, damit alles ganz legal bleibt und der Filmfonds in Deutschland seine Abschreibungsvorausetzungen nicht verliert. Klar, das Budget wurde restlos verbraten. Alles ganz nach dem Prinzip "The Producers". Einige wenige Hollywoodinsider koennen sich so mit Hilfe der deutschen Steuerzahler gegenseitig Millionen zuschieben. Und das immer wieder. Tolle Sache, wenn man Hollywoodinsider ist.

Neue deutsche Steuergesetze sollen diesen Missbrauch jetzt angeblich verhindern: Es wird gefordert, dass die Finanzierer nur den Verlust abschreiben koennen, wenn sie auch wesentlichen Einfluss auf das Filmprojekt haben. Kein Problem: Der Filmfonds laesst die Produktion von einem Beirat ueberwachen. Ob diese nun den Produzenten alle Entscheidung schon vorab blanko genehmigt oder hin-und wieder aktiv Einfluss geltend macht, ist unerheblich. Wenn ein Film sowieso nie veroeffentlicht wird, ist auch ganz egal, wenn irgendwelche reichen Laien ihre Ideen verwirklicht sehen wollen. Und Ideen, die der Parteilinie von Hollywood widersprechen, wagt im Hollywoodambiente ohnehin niemand zu aeussern. Man will ja schliesslich wiederkommen duerfen und sich die Einladungen zu den Parties nicht versauen...)
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Kontrolle durch Firmenbeteiligungen


Wie oben angedeutet, kann niemand wirklich sicher sein, wer die milliardenschweren US Aktiengesellschaften und Medienriesen (sowie Banken, Industrie, Rohnstoffe, Pharma, Nahrung, Ruestung etc.) wirklich kontrolliert, wenn auch eine klare Tendenz nicht ignoriert werden kann. Natuerlich gibt es Namen (z.B.: Murdoch, Redstone, Bronfman, Saban, Goldensohn, Paley, Sarnoff, Sulzberger, Meyer-Graham etc.), aber niemand kann sicher sein, ob der registrierte, oeffizielle Eigentuemer nun wirklich das Sagen hat oder nur intelligente Marionette ist, die entweder ihre Ansichten mit den wirklichen Hintermaennern teilt oder diese treu ausfuehrt.

Heute sind die meisten Medienbeteiligungen zudem auf multinationale Medienkonzerne und Holdings verteilt, die nur schwierig von einem Rechtsbereich zu kontrollieren sind. Ausserdem muessen Eigentumsanteile an boersennotierten Firmen in den USA nicht offengelegt werden, solange nicht ueber 5% Anteile auf eine Person konzentriert werden. Das bedeutet:

Zu mindestens theoretisch koennen nur 11 Personen (z.B. eine Familie) zusammen diskret 11 Aktiengesellschaften (z.B. Medienhaeuser) mehrheitlich kontrollieren, wenn jede der Personen ihre Beteiligung auf maximal 4.99% Aktienanteile je AG beschraenkt. M.a.W.: Jede Person haelt so legal 11 diskrete Beteiligungen an z.B. Medienhaeusern zu je 4.99%. Die Anteile bleiben bei Bedarf in der "Familie" und/oder koennen von einer kleinen Interessengruppe legal anonym kontrolliert werden.

Wer dennoch groesse Volumen diskret kontrollieren moechte, registriert diese in den USA im Namen einer oder mehrerer neutralen Banken, US Holdings, Stiftungen oder Investmentsfonds, die dann auch von einer Offshore Gesellschaft, z.B Schweizer Holding, Niederlaendische Antillen AG oder Liechtenstein Stiftung kontrolliert werden koennen. Vorteil: Die de facto Eigentumsverhaeltnisse einer Schweizer/ Offshore Holding koennen anonym ueber nicht registrierte Inhaberaktien kontrolliert werden und muessen selbstverstaendlich nicht offengelegt werden. Wer immer die z.B. Schweizer Holding kontrolliert, kontrolliert so auch anonym das US amerikanische Aktienvolumen. Vereinfacht: Die schweizer Inhaberaktien koennen diskret ausserhalb der USA bei einem Anwalt oder in einem Banksafe hinterlegt werden, um dann im Falle eines Falles ueber einen Anwalt oder einer Bank als Treuhaender die Eigentumsansprueche geltend zu machen. Eine Liechtensteiner Stiftung hat wie ein deutscher Verein keinen Eigentuemer. Hier entscheidet ein Stiftungsrat. Dieser ist an die Vorgaben eines anonymen Stifters gebunden.

Zudem koennen Aktien auch anonym im Namen von Schweizer Banken gehalten werden. In diesem Fall ist dann z.B. die Rothschild Bank an der Zuricher Zollikerstrasse oder die Shearson Lehman Bank an der Stadelhoferstrasse in Zurich offiziell mit 51% an der Z Holding beteiligt, die die Mehrheit an der XY Corporation haelt, die wiederum an einem TV Sender mehrheitlich beteiligt ist.

Die Beteiligung der XY Corp. ist in den USA selbstverstaendlich ordnungsgemaess registriert. Ebenso die Beteiligung der Z Holding an der XY Corp. Allerdings wissen nur die Schweizer Bankiers geschuetzt vom Schweizer Bankgeheimnis, dass die Bankbeteiligung von 51% an der Z Holding treuhaenderisch im Namen eines New Yorker Finanziers gehalten wird und nicht zum Bankvermoegen gehoert.

Die Eigentumsrechte an dem TV Sender lassen sich so mit viel Aufwand vielleicht bis zur Z Holding zurueckverfolgen. Wer aber die Z Holding wirklich kontrolliert bleibt Schweizer Bankgeheimnis und sichert Steuervorteile.

In der Praxis sind diese Verschleierungstaktiken oft viel komplizierter ueber mehrere Banken, Fonds, Stiftungen, Treuhandfirmen in diversen Jurisdiktionen strukturiert.

Konsequenz:

Die Konzentration und Kontrolle der Medien auf bzw. durch eine kleine Interessengruppe ist moeglich und laesst sich strategisch ohne grossen Aufwand verschleiern.

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Wem gehoeren Reuters und die anderen grossen Nachrichtenagenturen ?

Gegruendet wurde Reuters 1851 von Samuel Levi Joseph, dem dritten Sohn eines Rabbis aus Kassel. Joseph liess sich spaeter taufen, nahm den Namen Paul Julius Reuters an* und heiratete die Tochter eines Bankiers. Er versuchte sich zunaechst mit finanzieller Hilfe seines Schwiegervaters als Buchhaendler, Verleger und Journalist, leider erfolglos, um dann ploetzlich 1848 nach Paris zu reisen und dort als Uebersetzer in der Nachrichtenagentur eines Charles Havar zu arbeiten. Er macht sich erneut erfolglos selbststaendig und kehrt schliesslich nach Deutschland, jetzt Aachen, zurueck. Reuters beginnt Boersenkurse mit Brieftauben von Bruessel nach Aachen zu fliegen. Als der Ex-Havar Angestellte Bernhard Wolff mit der finanziellen Hilfe von Werner Siemens in Berlin eine Nachrichtenagentur eroeffnet, etabliert Reuters auf Rat von Siemens seine Agentur in London. Er beginnt Aktienkurse telegraphisch nach Paris und Berlin zu uebermitteln.
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*THE REUTERS FACTOR Myths and Realities of Communicology: A Scenario by Michael Chanan www.mchanan.dial.pipex.com/reuters First published in Radical Science 16, Free Association Books, 1985; reprinted in Colin Chant, ed., Sources for the Study of Science, Technology and Eeveryday Life 1870-1950, Volume 2, Open University/Hodder and Stoughton, 1988
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Offizielle Grossaktionaere von Reuters sind nach eigenen Angaben (www.reuters.com)

  • Reuters Founders Share Company 30% mit Vetorecht*
  • Fidelity Investments 9%
  • Legal & General Investment 4%
  • Barclays Bank 3.75%
  • Merrill Lynch 3.48%


Hinter diesen Investments kann sich (wie oben gesehen) perfekt versteckt werden. Schliesslich wissen wir nicht, ob die Bank oder der Fonds - obwohl die Aktien offiziell im eigenen Namen gehalten werden - inoffiziell treuhaenderisch taetig ist.
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Das Vetorecht soll "feindliche" Uebernahmen verhindern. M.a.W. Nur bestimmte, den Erben von Paul Julius Reuter freundlich gesinnte Grossaktionaere werden akzeptiert.
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Die Struktur aller 28.100 Aktionaere von Reuters macht die Verschleierungsmoeglichkeiten deutlich:

  • Investment Gesellschaften, Trust, Stiftungen 34%
  • Pension Fonds (priv. Rentenversicherungfonds) 24%
  • ADS (bei JPMorgan in New York) 9%
  • Banken (nicht UK) 4%
  • Versicherungen 4%
  • Private Aktionaere 2%
  • Gemeinnuetzige Gesellschaften 1%
  • Regierungen 1%


Die Aktionaere kommen zu 64% aus UK/Grossbritannien, 19% aus den USA, 11% aus Europa (nicht UK) und 5% sind nicht identifiziert. Die Reuters Founder Shares sowie Aktien, die Angestellten von Reuters gehoeren, wurden nicht beruecksichtigt.

Und AP - Associated Press ?

Associated Press (www.ap.org) ist offiziell als gemeinnuetzige Gesellschaft registriert, die den angeschlossenen 1.500 US-Tageszeitungen gehoert. Wer die Tageszeitungen mehrheitlich kontrolliert, kontrolliert damit auch AP.

Da es in den USA kaum noch unabhaengige Tageszeitungen gibt und es oft nur ein "Blatt"* in jeder groesseren Stadt gibt, wird die Mehrheit der US-Tageszeitungen von den Grossverlagen der Medienriesen kontrolliert und ueber diese auch AP.

AP teilt 1.700 US-Zeitungen und 5.000 Radio- und Fernsehstationen in den USA mit, was in der Welt passiert ist. International lassen sich 8.500 Zeitungen, Radio- und Fernsehsender in 121 Laendern von AP darueber informieren, was deren Leser und Zuschauer erfahren sollen.
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*Sollte es ausnahmsweise zwei Tageszeitungen in einer Stadt geben, gehoeren diese oft dem gleichen Verlag, wie z.B. "Bild" (Arbeiterzeitung) und "Die Welt" (Angestelltenzeitung) dem Springer Verlag
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Der New York Times News Service (NYT)

schickt Nachrichten, Artikel und Photos an 506 andere Zeitungen. Die Nachrichtenagentur gehoert der New York Times, einer Zeitung, die von Insidern als das Sprachrohr der Drahtzieher gehandelt wird, und daher auch risikolos und karrierefoerdernd von allen "anstaendigen" Journalisten nachgeplappert werden darf/soll.

(Pruefen Sie einmal, wie hoch der Anteil der Artikel dieser drei Agenturen im internationalen Teil Ihrer Tageszeitung ist...)

Source: medienmonopol

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